So funktionieren Ankaufspreise für Gold
Wenn Sie Gold an einen Händler verkaufen, erhalten Sie den Ankaufspreis, nicht den Verkaufspreis aus dem Shop. Der Ankaufspreis richtet sich nach dem aktuellen Metallwert zum Spotpreis, abzüglich der Marge des Händlers. Deshalb ist dieselbe Münze am selben Tag bei jedem Händler unterschiedlich viel wert.
Die Tabelle oben zeigt für jedes Produkt den höchsten Ankaufspreis der verglichenen Händler und das schwächste Angebot. Der Unterschied zwischen beiden ist Geld, das Sie je nach Händler behalten oder verschenken.
Was den Ankaufspreis beeinflusst
- Der Spotpreis von Gold oder Silber am Verkaufstag.
- Das Produkt: bekannte Anlagemünzen und Barren renommierter Prägestätten lassen sich meist leichter verkaufen.
- Der Zustand: Kratzer, Beschädigungen oder eine fehlende Kapsel können das Angebot senken.
- Verpackung und Zertifikat: Barren in der original versiegelten Karte sind leichter zu prüfen.
- Die Händlerspanne: die Differenz zwischen Verkaufs- und Ankaufspreis desselben Händlers.
Sicher verkaufen
Vergleichen Sie die Ankaufspreise vorab und prüfen Sie die Bedingungen des Händlers: wie das Metall geprüft wird, wie und wann ausgezahlt wird und ob versicherter Versand angenommen wird. Händler können einen Identitätsnachweis verlangen, besonders bei größeren Beträgen. Die Preise ändern sich im Tagesverlauf, deshalb sollten Sie den endgültigen Preis vor dem Verkauf mit dem Händler bestätigen.
Ist der Ankaufspreis gleich dem Verkaufspreis?
Nein. Der Verkaufspreis enthält den Aufschlag des Händlers auf den Metallwert, der Ankaufspreis liegt meist nahe am Metallwert oder darunter. Die Spalte „Händlerspanne“ zeigt, wie groß dieser Unterschied beim besten Händler für jedes Produkt ist.